DEMO AM MONTAG 15. JUNI 16 UHR VOR DER RUMÄNISCHEN BOTSCHAFT
Datum Sonntag, 21 Juni @ 12:09:27
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DEMO AM MONTAG 15. JUNI 16 UHR VOR DER RUMÄNISCHEN BOTSCHAFT


EIN MENSCHENRECHTLICHER SKANDAL: SITUATION DER ROMA IN EUROPA - IN BERLIN

Seit Jahrhunderten leben Roma als Staatsbürger in allen europäischen Staaten. Gleichzeitig ist ihre Geschichte wie keine andere durch Verfolgung, Vertreibung und Diskriminierung geprägt. In einigen Regionen wie Rumänien wurden sie sogar versklavt. In der deutschen Geschichte ist die Anerkennung der systematischen Verfolgung und Ermordung von Roma und Sinti unter den Nationalsozialisten erst Anfang der neunziger Jahre erfolgt. Sinti und Roma waren lange bei den Entschädigungszahlungen nicht berücksichtigt worden - auch weil deutsche Gerichte davon überzeugt waren, dass sie nicht aus rassischen Gründen in die Konzentrationslager gebracht worden waren. Selbst nach 1945 benutzten deutsche Behörden weiterhin nationalsozialistische „Rasseforschungs“-Akten, etwa für polizeiliche Zwecke.

Noch heute sind Roma als größte europäische Minderheit von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen. In dem gerade erschienen Amnesty International Bericht 2009 wird die Situation der Roma hinsichtlich des Zugangs für Roma zu Bildung, Wohnraum, Arbeit und Gesundheitswesen in Europa als dermaßen beschränkt beschrieben, dass sie zuweilen an Apartheid grenze. Gewalttätige Übergriffen auch von Seiten offizieller Behörden, eine systematische Beschulung in Sonderschulen und Wohnverhältnissen, die als „Ghetto“ bezeichnet werden können, kennzeichnen das Leben vieler Roma in Europa. In einigen Staaten wurden Romnia ohne ihr Wissen sterilisiert.

In einer Antwort der Bundesregierung auf eine große Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion 2006, stellt auch diese fest: „Die Bundesregierung ( ) hat Kenntnis von zahlreichen Berichten über Diskriminierung und Vorurteile sowie über zum Teil eklatante Benachteiligungen im Bereich von Bildung und Gesundheit sowie auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Rassistische Vorurteile äußern sich nach Kenntnis der Bundesregierung nicht selten auch in Gewalt gegen Roma, mitunter selbst durch Angehörige der Polizeien europäischer Länder, und durch rechtliche Benachteiligungen.“

APARTHEID UND ANTIZIGANISMUS EUROPAWEIT - IN BERLIN - BEKÄMPFEN!

Was schon jetzt in vielen europäischen Staaten Realität ist, ist nun auch in Deutschland, mitten in Berlin, sichtbar: Slums und Obdachlosenansammlungen entstehen angesichts der systematischen Diskriminierung der Roma.

Wie offen die Diskriminierung der Roma praktiziert wird, zeigt sich auch gerade in Tschechien, wo zur Europawahl ein Spot die "Endlösung der Zigeuner" fordert. In Italien ( http://de.wikinews.org/wiki/Ausschreitungen_gegen_Roma_in_Italien) In Ungarn (http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/die-rechte-bewegung/ )....hier in berlin....

Diskriminierung und Gewalt darf in demokratischen Staaten keinen Platz haben. Wir fordern daher Deutschland und andere Staaten auf, endlich die vielfältigen Diskriminierungen der Roma aktiv zu bekämpfen, die Bevölkerung für die besondere Situation der Roma zu sensibilisieren und hier in Berlin für menschenwürdige Unterkunft und Umgang mit den Roma zu sorgen.


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